Bei der Einrichtung von diesem Becken, musste ich mir gut
überlegen, was ich für Gegenstände als Deko oder Höhlen verwende,
da das Becken Frontosatauglich sein sollte.
Dh. ein Frontosa wird ja gut und gerne 30-35cm gross und braucht auch dementsprechend
grosse Verstecke.
Mein Problem war nun; ich wollte keine Steine (oder wenn, dann nur ein paar) verwenden,
da die nur noch mehr Gewicht mit sich bringen. Und die Kunststoffdeko, die man
kaufen kann, haben meist zu kleine Höhlen für die Frontosas....und sind
noch unheimlich teuer! Also beschloss ich, eine Rückwand, die ich mal zu klein
gekauft habe (und die niemand kaufen wollte), in ihre Einzelteile zu zerlegen.


Da diese Rückwand aus einem Baumstamm und
Felsimitationen bestand, war sie ja von der Optik her, geeignet für ein Tanganjikabecken...ok...ausser
dem Baumstamm.
Nachdem ich die Einzelteile der Rückwand
hatte, klebte ich sie mit Aquariumsilikon wieder zusammen und erreichte so eine
runde Form.

Aus den restlichen Teilen wollte ich eine Höhle
machen mit einem Eingang und einem Ausgang.
Dazu verwendete ich einen Plastikblumentopf und schnitt die Eingänge mit einer
Laubsäge raus.

Danach klebte ich wie bei einem Puzzle, Stück
für Stück der "Rückwand" an den Topf.
Dafür musste der Küchentisch ein paar Tage herhalten.

Und hier die fertige Höhle, die sich
meines Erachtens, sehen lassen kann.

Der hintere Eingang (oder Ausgang) ist versteckt,
sodass die Fische einen unauffälligen "Fluchtweg" haben


Nachdem ich die beiden Dekostück im Becken
platziert habe, machte ich bei der "Baumstammhöhle" ein Gitter drauf,
um später dort Pflanzen rein zu setzen. Diese Gitter war einst der Boden eines
Plastikkorbes.

