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Enantiopus sp. Kilesa (WFNZ)


Bildergalerie

Herkunft und Haltung

Der Enantiopus sp. Kilesa ist im Tanganjikasee zuhause, in der Republik Kongo, und bewohnt dort ausgedehnte Sandzonen.
Die Einrichtung des Beckens für den Kilesa muss sehr spärlich sein, da er diese grossen Sandzonen auch in einem Aquarium braucht. Man sollte dennoch einige Verstecke für ihn einrichten, die vorzugsweise in den Ecken des Beckens sind. Wichtig ist, dass er eine grosse, offene, sandige Fläche hat! Es muss auch drauf geachtet werden, dass keine scharfkantigen Gegenstände im Becken sind

Verhalten und Vergesellschaftung

Der Enantiopus ist ein friedlicher und schwimmfreudiger Fisch. Allerdings kann er auch sehr schreckhaft sein und dann wild durchs Becken schiessen. Vorallem am Anfang sollte man dies berücksichtigen und keine hektischen Bewegungen vor dem Becken machen. Auch sollte man ihn langsam an die anfallenden Arbeiten im und am Becken gewöhnen.
Wenn er sich mal eingewöhnt hat, ist er ein sehr neugieriger und vorallem ein wunderschöner Fisch

Wegen seiner Schreckhaftigkeit, sollte man ihn auch nur mit friedlichen Fischen vergesellschaften, die sich in den oberen Bereichen des Beckens aufhalten. Für die Zucht ist allerdings ein Artenbecken von Vorteil!

Grösse und Geschlechtsunterschiede

Männchen: 12-14cm und sehr Farbenprächtig

Weibchen: kleiner und silbergrau

Zucht

Der Kilesa ist ein Maulbrüter.
Das Männchen hebt eine ca. 30cm grosse Mulde aus und baut rundherum kleine Hügel. Dann versucht er ein Weibchen anzulocken und spreizt dabei alle Flossen ab und präsentiert so seine ganze Schönheit.

Bilder dieser Bauwerke sehen sie HIER

Darauf hin umkreisen sich das Männchen und das eiben, wobei Eier abgegeben werden, vom Männchen sofort befruchtet werden und vom Weibchen wieder aufgenommen werden.
Das Weibchen trägt die Eier ca. 3 Wochen und entlässt danach die Jungen. Die Kilesas betreiben Brutpflege und nehmen die Jungen danach immer wieder bei Gefahr auf

Nahrung

Der Enantiopus sp. Kilesa ist ein Allesfresser mit Schwerpunkt auf tierischer Nahrung.
Um ihn optimal zu ernähren sollte Frostfutter und Lebendfutter immer auf seinem Speiseplan stehen. Aber auch Granulat oder Flocken werden gerne genommen.

Ich füttere:
Frostfutter: Artemien, Wasserflöhe, Krill
Lebendfutter: je nach Angebot
Fertigfutter: Granulat


Freundlicherweise wurde mir ein Bild eines ausgefärbten Kilesa Wildfang zur Verfügung gestellt.
Herzlichen Dank an tanganjika-erfurt.de!