Serrasalmus Arten sollten wie alle Piranhas, mit ganzem
Fisch und Meeresfrüchten gefüttert werden.
Achten sie beim Kauf auf Bezeichnungen wie "gezüchteter Fisch"
oder "im Meer gefangener Fisch".
Gezüchtete Fische bekommen oft verschiedene Medikamente und mit künstl.
Zusatzstoffen angereichertes Futter. Dies ist für uns Menschen zwar nicht
schädlich, aber der Serrasalmus könnte dies nicht vertragen.
Kaufen sie nur Fische oder Meeresfrüchte, die für den menschlichen Verzehr
geeignet sind!
Wie schon in Herkunft angesprochen wurde, sind die
meisten Tiere Wildfänge. Es ist deshalb sehr wichtig, dass man sich dem Fisch
anpasst und ihm das anbietet, was er am liebsten frisst. Denn gerade in der Anfangszeit
ist es wichtig, dass er frisst. Wenn er sich mal dran gewöhnt hat,
kann man den Speiseplan immer noch ein wenig erweitern.
Geben sie mundgrechte Stücke, die er sofort schlucken kann. Denn wenn er sich
noch nicht so wohl fühlt, wird er sich auch nicht die Zeit nehmen, grosse
Stücke zu zerlegen...machen sie es ihm so einfach wie möglich!
Es gibt Tiere die Mühe haben, sich der Gefangenschaft anzupassen...haben sie
da Geduld und werfen sie ihm verschiedene Sachen in sehr kleinen Portionen ins
Becken. Es ist gut möglich, dass er erst frisst, wenn alles ruhig und dunkel
ist. Kontrollieren sie am anderen Tag, was noch im Becken an Futterresten rumliegt
und entfernen sie die vorsichtig und ohne Hektik mit einer langen Zange, die es
im Fachhandel gibt.
Was ich auch empfehle ist, dass man ein paar junge Fische
ins Becken tut. So hat er die Möglichkeit, diese zu fressen, wenn ihm danach
ist. Achten sie darauf, dass diese Beifische klein sind. Das heisst, sie sollten
nicht grösser als ein Happen für den Piranha sein. So verhindert man,
dass die Beifische nur angefressen werden und man täglich die Rest entfernen
muss. Wichtig ist auch noch, dass sie nur Fische nehmen, die auch wirklich gesund
sind! Denn auch wenn sie "nur Futterfische" sind, so können sie
dennoch Krankheiten übertragen...und gerade in der Anfangszeit, wo der Serrasalmus
unter grossem Stress steht, ist er am anfälligsten für Krankheiten.
Diese Lebendfütterung würde ich aber nicht all zu lange machen und ihn
so schnell wie möglich an "totes" Futter gewöhnen, da es dort
mehr Möglichkeiten gibt, ihn abwechslungsreich zu ernähren. Ausserdem
haben sie dann auch eine bessere Kontrolle über sein Fressverhalten und es
besteht weniger die Gefahr, dass sie mal ein Restteil eines Fisches übersehen,
was das Wasser sehr belasten könnte
Verzichten sie am Anfang ganz auf irgendwelche Fleischsorten.
Die meisten Sorten gibt es im Amazonas und seinen Nebenflüssen nicht, und
es könnte sein, dass er es nicht verträgt.
Später kann man immer noch ab und zu, und in kleinen Mengen, Geflügelherz
und Putenherz anbieten.
Verzichten sie am Anfang auch auf grosse Mengen an fettem
Fisch, wie Lachs, Aal, Sardinen o.Ä.. Geben sie höchstens 1x die Woche
ein sehr kleines Stück
Bieten sie ihm am Anfang täglich kleine Mengen Futter
an. Sie müssen erst rausfinden, in was für einem Rythmus er hunger hat
und wieviel er dann frisst. Es ist besser, wenn er täglich Futter bekommt,
als wenn er sich auf einmal zu voll frisst, was ihm schaden könnte.
Wenn er mal regelmässig frisst, ist das der beste
Zeitpunkt, ihn übers Futter, an sie zu gewöhnen. Er merkt schnell, wer
ihm Leckerli bringt und wird mit der Zeit sofort kommen, wenn sie sich dem Becken
nähern.