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Pseudotropheus zebra OB (orange
blotched) Morphe / Gescheckter Zebra
Diese Barsche halte und züchte
ich nicht mehr |
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Herkunft und Haltung |
Der Pseudotropheus Zebra OB Morphe stammt
aus dem Malawisee und ist dort fast überall zu finden. Diese Farbvariante
trifft man am seltensten an!
Er lebt zwischen Felsen und Felsbiotophen mit
sandigem Untergrund, wo er sich bei Gefahr oder zum laichen zurückziehen kann.
Im Schwarm schwimmt er gerne in offenen Gewässern
rum, was man ebenfalls berücksichtigen sollte bei der Einrichtung des Beckens.
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Verhalten und Vergesellschaftung |
Der Pseudotropheus Zebra OB Morphe
ist ein sehr schwimmfreudiger und friedlicher Fisch, den man mit ebenfalls friedlichen
Arten des Malawisees vergesellschaften kann. Ich halte sie mit dem Cyrtocara Moorii
zusammen.
Aggression sieht man nur bei Männchen, die eine Höhle für die Eiablage
verteidigen oder wenn mehrere Männchen im selben Becken gehalten werden.
Ein optimales Verhältnis ist 1 Männchen und mehrere Weibchen. Bei sehr
grossen Becken kann man allerdings schon 2 Männchen halten, wenn man klare
Revierabgrenzungen bei der Einrichtung macht!
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Grösse |
Männchen bis 14cm - Weibchen ca.10cm
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Zucht |
Pseudotropheus zebra sind Maulbrüter!
Das Männchen buddelt eine Mulde in den Sand und versucht ein Weibchen seiner
Wahl dorthin zu locken. Diese Mulde verteidigt das Männchen gegen alle restlichen
Mitbewohner. Danach präsentiert er sich mit schnellen hin und her Bewegungen
von der Seite, bis das Weibchen Eier legt. Diese befruchtet er unverzüglich.
Nach der Befruchtung nimmt das Weibchen die Eier in den Mund und hält sie
dort für ca. 3 Wochen. In dieser Zeit frisst das Weibchen im normalfall nichts!Allerdings
konnte ich beobachten, dass sie, wenns was ganz Leckeres gibt, schon mal danach
schnappt und es dann ganz vorsichtig in den Mund nimmt und schluckt.
Nach diesen 21 Tagen verlassen die Jungen das Maul und sind bereits selbständig.
Auch haben sie schon ihre endgültige Farbe.
Während des balzens bekommt der Bock
seine Balzfärbung. Dh. die schwarzen Streifen an den Seiten bekommen eine
blaue Färbung.
Sobald das Männchen seine "Arbeit erledigt" hat, kann es vorkommen,
dass er sich bereits ein neues Weibchen sucht.
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Geschlechtsunterschiede |
Der Geschlechtsunterschied lässt sich
wegen der Vielfalt der Farben und Farbkombinationen nur mittels den Eiflecken erkennen.
Wobei auch Weibchen Eiflecken haben können, die allerdings nicht so ausgeprägt
gezeichnet sind wie bei den Männchen.
Die Männchen sind aber generell grösser.
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Nahrung |
Die Pseudotropheus Zebra OB sind typische
Mbuna-Vertreter und sollten dementsprechend auf pflanzlicher Basis ernährt
werden.
Allerdings wird auch tierische Kost sehr gerne genommen und reichern den Speiseplan
vorteilhaft an!
Ich füttere:
Frostfutter: Mysis, Artemien, Wasserflöhe, Krill
Lebendfutter: Tubifex
Fertigfutter: Granulat gemischt oder auf pflanzl. Basis
Ausgewachsene Fische: 2x am Tag
Jungfische: 3-4x am Tag
Babyfische: 3-4x am Tag Cyclops, Lobstereier
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Bildergalerie |
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Meine Gruppe 1/4.
Der Bock ist bereits ausgewachsen. Die Weibchen noch
nicht. |

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Hier sieht man sehr schön die Eiflecken des
Männchen |

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Die Weibchen haben eine wunderschöne, satte
orange Farbe |

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Weibchen |

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Weibchen |

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Weibchen |

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Weibchen.
Im Hintergrund ein Moorii |

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Das Weibchen nach der Eiaufnahme mit deutlicher
"Beule" unter dem Mund.
1. Tag.
Auf diesem Foto auch zu erkennen, sind die Eiflecken |

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Hier sieht man die ersten Jungen meiner Gruppe,
die in den verschiedenen Zebrafarben gezeichnet sind.
Auch die Einfarbigen sind Träger des OB Morphe
und können somit gescheckte Junge hervor bringen |

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