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Transport von Piranhas



Grundsätzlich ist immer ein möglichst kurzer und schonender Transport anzustreben.
Doch manchmal lässt es sich nicht umgehen, dass der Transport ein paar Stunden dauert.
Für so eine Situation muss man sich schon vorher Gedanken machen und einige Überlegungen in betracht ziehen.

- Wie lange dauert der Transport?

- Könnte es unterwegs Stau haben, sodass sich der Transport vielleicht um einiges verlängert?

- Wie gross sind die Tiere, die ich hole?

- Wieviele Tiere sind es?

- Verlassen sie sich nicht darauf, dass der Verkäufer geeignete Transport-Behältnisse hat

- Bereiten sie zuhause schon alles vor, um die Piranhas so schnell wie möglich nach dem Transport einzusetzen

Gerade im Winter sollte man darauf achten, dass man das Behältnis im Fahrerraum hat, da dieser beheizt werden kann.
Im Kofferraum kann die Temperatur schnell absinken, was unter Umständen zum Verlust des Tieres führen kann.

Im Sommer hingegen, kann es passieren, dass das Wasser schnell zu warm wird.
Nehmen sie kaltes Wasser mit auf die Reise, dass sie zb. in Isolierkannen abfüllen können, oder Kühlelemente, die sie in der Kühlbox mitnehmen können


Piranhas kann man nicht einfach in ein Beutel tun und so transportieren!
Babys kann man zwar in Beutel verpacken, doch können sie locker den Beutel durchbeissen und so grosse Löcher machen, dass unter Umständen das Wasser innert kürzester Zeit ausläuft. Deshalb empfielt es sich, den Beutel in einen Eimer zu stellen!

Halbwüchsige Piranhas können in Eimern transportiert werden, die ihrer Grösse angepasst sind.
Dabei sollte man den Eimer aber max. zu 3/4 füllen. 2/3 Aquariumwasser und 1/3 Frischwasser haben sich da sehr bewährt.

Grosse Piranhas brauchen entweder einen wirklich grossen Eimer oder man nimmt einen grossen schwarzen Müllbeutel und stellt ihn, oben zugebunden, in eine Styroporbox.
Die Styroporbox isoliert und ist gleichzeitig bis zu einem gewissen Grad Wasserdicht. Denn gerade etwas grössere Piranhas können den Beutel in Null komma Nix zerlegen. Doch dadurch, dass sie es dunkel haben, sind sie auch sehr viel ruhiger.

Bei längeren Transporten kann man eine batteriebetriebene Membranpumpe nehmen.
Man macht in den Deckel des Eimers oder der Styroporbox ein Loch, das gerade mal so gross ist, wie der Luftschlauch.
Den Schlauch steckt man durch das Loch und macht unten einen Sprudelstein ran, den man ins Wasser hängt.
So hat man eine Oberflächenbewegung des Wassers und somit einen Sauerstoffaustausch, der gleichzeitig das Kohlendioxyd austreibt
Hat man keine Membranpumpe, empfiehlt es sich, alle 1-2 Stunden, den Deckel auf zu machen und das Wasser etwas durchzumischen, sodass ein Sauerstoffaustausch stattfindet.

Und vergessen sie nicht:
Piranhas transportiert man EINZELN