|
Dimidiochromis Compressiceps /
Messerbuntbarsch |
|
|

|
|
Herkunft und Haltung |
Den Messerbuntbarsch findet man an seichten
Stellen im ganzen Malawisee, wobei er Orte mit langblättrigen Pflanzen bevorzugt,
die er als Versteck bei der Jagd nutzt.
Ein dominantes Männchen steht gerne in offenen Bereichen des Aquariums und
beobachtet seine Umgebung, sei es nach Fressbaren oder auch um einen Rivalen oder
auch mal ein Weibchen zu verjagen. Er stösst dabei blitzschnell zu, um nach
einer kurzen Verfolgungsjagt wieder unbeweglich zu verharren.
Beim Einrichten eines Becken sollte man deshalb
auf genügend Versteckmöglichkeiten, sowie einen grossen Schwimmraum achten,
der mit vereinzelten langblättrigen Pflanzen bestückt ist
|
|
Verhalten und Vergesellschaftung |
Der Messerbuntbarsch ist ein ausgesprochener
Raubfisch und sollte deshalb nicht mit all zu kleinen Fischen vergesellschaftet
werden. Innerartlich kommt es zu Reibereien, wenn sich zwei dominante Männchen
begegnen. Die Weibchen sind sehr friedlich.
Wenn in einer Gruppe junger Messerbuntbarsche mehrere Männchen befinden, kann
es vorkommen, dass sich das dominanteste Männchen als Erster umfärbt,
wärend die anderen Männchen dies nicht tun.
Seine extrem schlanke Körperform
macht ihn zu einem hervorragenden Räuber. Zwischen den Steinen und in den
Pflanzen lauert er auf eine ganz arttypische Weise seiner Beute auf.
Er stellt sich fast senkrecht und kopfüber zur Pflanze hin und lauert so einer
potentiellen Beute auf. Danach "schleicht" er sich ganz langsam und in
einem immer steileren Winkel, an seine Beute ran, bis er nah genug ist, um dann
pfeilschnell zuzuschlagen. Dabei ist er so schnell, dass das menschliche Auge kaum
folgen kann.
|
|
Grösse |
Männchen bis 25cm
Weibchen bis 25cm
|
|
Zucht |
Dimidiochromis Compressiceps sind Maulbrüter!
Das Männchen gräbt eine Mulde und versucht ein Weibchen dort hin zu bringen.
Nach der Eiablage und dem Befruchten nimmt das Weibchen die Eier in den Mund. Wären
sie die Eier im Mund hat, bleibt das Weibchen alleine und entlässt ihre Jungen
danach im seichten Wasser, wo sie grosse Schwärme bilden.
Diese Jungen werden gerne von Räubern gefressen...unter anderem auch von der
eigenen Art
|
|
Geschlechtsunterschiede |
Männchen: Blauschimmernd mit rotgeränderten
Flossen und Eiflecken
Weibchen: Goldfarbig
|
|
Nahrung |
Messerbuntbarsche benötigen reichhaltige
Nahrung, die wenn möglich, aus Lebendfutter besteht. Vorteilhaft sind dabei
junge Fische, die ihren natürlichen Jagdtrieb unterstützen.
Ich füttere:
Frostfutter: Mysis, Artemien, Wasserflöhe, Krill
Lebendfutter: Tubifex, junge Fische
Frischfutter: Garnelen, Fisch, Rinderherz
Fertigfutter: Granulat
Ausgewachsene Fische: 2x am Tag
Jungfische: 3-4x am Tag
Babyfische: 3-4x am Tag Cyclops, Lobstereier
|
|
|
Bildergalerie |
|
|
Dieses junge Männchen zeigt schon fast komplet
seine schöne, entgültige Farbe.
Die Männchen glänzen extrem und ich
hatte schon etwas Mühe mit meiner DigiCam ein ordentliches Foto zu machen |

|
|
|

|
|
|
Das Männchen steht vor der Höhle in
dem sich sein Weibchen befindet |

|
|
|
Die Weibchen glänzen in goldener Farbe.
Diese Art versteckt sich sehr gerne zwischen Pflanzen
und lauern ihrer Beute auf |

|
|
|
Hier sieht man ein junges Männchen, dass
noch nicht seine entgültige Farbe zeigt |

|
|
|

|
|
|
Beim Messerbuntbarsch erkennt man im jugendlichen
Alter das Geschlecht noch nicht.
Je dominanter ein Männchen ist, um so früher färbt es sich um |

|
|
|
Weibchen |

|
|
|

|

|
|
|

|
|
|